Psychotherapie − Dr. Eva Pastl in Linz

Diese Zusatzqualifizierung „Ärztin für Psychotherapeutische Medizin“ kann nur ein fertig ausgebildeter Arzt absolvieren, dauert 6−7 Jahre und bedarf danach regelmäßiger Fortbildung und Supervision, um die Arbeit mit dem Patienten immer wieder zu reflektieren und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu halten.

Ein besonderes Anliegen als Ärztin ist es mir, den Körper nicht aufgrund von unseren spezialisierten hochtechnologischen diagnostischen Verfahren isoliert zu sehen, sondern jeden Menschen als starkes Ganzes − Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt zu stellen, egal mit welchen Anliegen, Krankheiten oder Problemen er zu mir kommt.

Psychotherapeutische Schwerpunkte

Ich bin Verhaltenstherapeutin und arbeite in Einzeltherapie oder in Gruppentherapien mit Jugendlichen und Erwachsenen zu folgenden Schwerpunkten:

Angsterkrankungen und Panikstörungen

Posttraumatische Belastungsreaktionen

Zwangserkrankungen

Psychosomatische Erkrankungen

Lebenskrisen

Essstörungen

Mobbing

Persönlichkeitsstörungen

Traumafolgen

Burn-out-Syndrom

Sinnkrise und depressive Verstimmung

Postpartale Depression

Wann brauche ich eine Psychotherapie?

Viele Probleme und Krankheiten im Leben können Sie selbst lösen. Manchmal jedoch werden sie so mächtig, dass Sie nicht mehr alleine damit fertig werden. In solchen Situationen ist es sinnvoll und notwendig, sich professionelle Hilfe zu holen.

Eine ganzheitliche psychotherapeutische Intervention unterstützt die medikamentöse Therapie und erhöht damit die Chancen auf Besserung oder Heilung.

Psychosomatische Therapie

In der psychosomatischen Medizin wird großer Wert auf die körperlichen Beschwerden, die Lebensgeschichte und die Gefühlswelt des Patienten gelegt. Der leidende Mensch, das erkrankte Organ oder das Symptom werden hier nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines komplexen Netzwerkes im Wechselspiel mit seiner familiären, beruflichen und ökologischen Umwelt gesehen.

Von zentraler Bedeutung ist die Arzt-Patient-Beziehung, die Erhebung der Krankengeschichte unter Berücksichtigung einer umfassenden Lebensgeschichte, eine körperliche Untersuchung und die Diagnosestellung.

Ziel der psychosomatischen Medizin ist es, möglichst früh dem Kranken sein Krankheitsverhalten erlebbar zu machen, um Chronifizierung von Leiden zu vermeiden.

Verhaltenstherapie

Ich habe die Fachrichtung Integrative Verhaltenstherapie gewählt und arbeite mit Jugendlichen und Erwachsenen.
Die Integrative Verhaltenstherapie ist eine ganzheitliche (=biopsychosoziale) Diagnostik und Therapie.

Die Verhaltenstherapie von heute vertritt ein ganzheitliches Bild vom Menschen. Der Mensch wird als Wesen gesehen, das Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt. Er kann aus seinen vielfältigen Erfahrungen Nutzen ziehen, um sowohl seine Innenwelt wie auch seine Umwelt aktiv zu gestalten, wohl wissend, dass auch er von dieser Umwelt beeinflusst wird.

Heute umfasst die Verhaltenstherapie ein breites Spektrum an Theorien, Methoden und Techniken, deren Grundlagen aus der Sozial-, Verhaltens-, Kognitions-, Emotions-, Neurowissenschaft und der Medizin stammen.

Typisch für die Verhaltenstherapie ist die systematische Problemanalyse und ein gezieltes therapeutisches Vorgehen. Es wird besonderer Wert auf ein geplantes therapeutisches Vorgehen gelegt, welches sowohl Einsicht vermittelnde als auch übende Behandlungselemente umfasst. Der Patient ist aktiv und verantwortlich an seinem Änderungsprozess beteiligt, der Therapeut fördert das Selbsthilfepotenzial des Patienten.

Der Begriff Verhaltenstherapie (Medizin) führt irre, da der Patient glauben könnte, es gehe dabei nur um das Verhalten (Handeln). Dies stimmt nicht, da es dabei gleichrangig zum Verhalten auch um das Denken (ich mache nichts richtig, niemand mag mich…), das Fühlen (hilflos, einsam, zornig…) und auch um körperliche Prozesse (z. B. Schwitzen, Kopfschmerzen, Herzklopfen…) geht.

Am Beginn der Therapie wird auf das Problem des Patienten eingegangen. Der Therapeut bezieht die persönliche Entwicklungsgeschichte und die konkreten Lebensbedingungen mit in die Therapieplanung ein. Es geht dabei nicht nur um Probleme, sondern auch um die Ressourcen und Stärken des Patienten und seines Umfeldes. Es wird herausgearbeitet, welche Änderung am dringlichsten ist und zugleich die größte Motivation auf Seiten des Patienten aufweist und mit welchen Methoden dies am effektivsten erreicht werden kann.

Therapiekosten

Da ich Ärztin bin, brauchen meine Patienten keine Überweisung zur Psychotherapie.

Für eine psychotherapeutische Sitzung à 50 Minuten bekommen Sie als Patient, je nach Sozialversicherung, zwischen 50.- € und 80.- € zurück. Therapiekosten werden auch von Ihrer Zusatzversicherung anerkannt und refundiert.

Vereinbaren Sie einen Termin für einen Erstkontakt bei Psychotherapeuthin Dr. Eva Pastl in Linz

Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch!

Adresse

Dr. Eva Pastl und Dr. Klaus Pastl

Hagenstraße 10a

4040 Linz

Tel.: +43 699 123 40 468

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00

Dienstag - Mittwoch 15:00 - 19:00

Donnerstag - Freitag 08:00 - 12:00

Samstag - Sonntag Geschlossen